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Rauschbrillen-Parcours

Suchtprävention mit Rauschbrillen

Ziel der Arbeit mit Jugendlichen ist, sie über Rauschrisiken und Gefahren zu informieren und sie zu befähigen, Suchtmittelgebraucht von Suchtmittelmissbrauch unterscheiden zu können.

In Deutschland konsumieren über 90% der Erwachsenen regelmäßig Alkohol, davon 9,5 Mio. Menschen in gesundheitlich riskanter Form. 1,4 Mio. Menschen gelten als alkoholabhängig und jedes Jahr sterben in Deutschland 74.000 Menschen an den Folgen des Alkoholkonsums.

Das Unfallrisiko steigt proportional um Promillewert. Bereits bei 0,3 Promille ist das Unfallrisiko verdoppelt und bei 1,5 Promille 16-Fach so hoch als nüchtern.

Rauschbrillen eignen sich besonders gut dazu mit Jugendlichen und Erwachsenen ins Gespräch zum Thema Rausch und Drogenkonsum zu kommen. Auf anschauliche Weise werden Risiken und Gefahren verdeutlicht und die Übungen mit der Rauschbrille hinterlassen bei den Teilnehmern einen nachhaltigen Eindruck.

Bei den Teilnehmer wird mit Hilfe der Rauschbrillen (Alkohol oder Extasy) die Auswirkung von simuliert.

Drogen-Rauschbrille:

  • Desorientierung
  • starke Wahrnehmungsveränderung
  • verändertes Raumgefühl
  • optische Beeinträchtigungen
  • Farbveränderung
  • starke Verunsicherung
  • Gefühl von Kontrollverlust

Alkohol-Rauschbrille (1,5 Promille):

  • Gegenstände erscheinen weiter entfernt
  • Sehvermögen wird erheblich schwächer
  • es kommt zum Tunnelblick
  • Gleichgewichtsstörungen
  • Reaktionszeit verlängert sich
  • Nachtsehfähigkeit lässt nach